Aktuelle Rezensionen

Hier findet ihr ab jetzt alle aktuellen Rezensionen! Die Rezensionen sind nach Klinik/Vorklinik und dann alphabetisch nach Fächern geordnet.

1. Staatsexamen

Anatomie

Sobotta, Atlas der Anatomie *Sonderausgabe*

Verlag: Elsevier
Autoren: Friedrich Paulsen (Autor), Jens Waschke (Autor)
Erscheinungsdatum: 11/2016, 23. Auflage
ISBN: 978-3437440830

Auf den ersten Blick:

Die meisten geläufigen Anatomieatlanten sind in drei Bücher unterteilt, die sich jeweils einem der drei großen Gebiete der Anatomie widmen:  Allgemeine Anatomie und Bewegungsapparat, Innere Organe und Kopf, Hals und Neuroanatomie. Das eher Außergewöhnliche an dieser Sonderausgabe des Sobotta-Atlas ist das kompakte Format in einem einzigen Band. Beim Aufschlagen des Atlas fallen einem zuerst die vielen farbigen anatomischen Zeichnungen auf, die nach Themenkomplexen angeordnet sind und mit kleinen Textabschnitten versehen sind.

Aufbau und Layout:

Direkt auf der zweiten Seite hinter dem Buchumschlag sieht man die Gliederung des Atlas. In sich gleicht der Aufbau des Buches einer Kombination der drei Bücher, die die drei Themenbereiche der Anatomie im Normalfall beinhalten würde. Jedes „Teilbuch“ beinhaltet in dieser Ausgabe auch ein eigenes Deckblatt, Bildernachweis, Gliederung, Einleitung , Anhang, Glossar und Register. Gekennzeichnet sind die drei Großkapitel durch innerhalb des jeweiligen Kapitels einheitliche Farbgebung. Diese Dreiteilung des Buches lässt sich auch bereits von außen am Seitenrand durch die eben genannten Farben erkennen, wodurch ein guter Überblick und ein schnelles Zugreifen auf den gesuchten Bereich möglich gemacht wird. Zusammenfassend bis hierhin ist also zu sagen, dass diese Sonderausgabe einer Aneinanderreihung der drei Teilatlanten gleicht, welche sowohl bereits von außen, als auch von innen erkennbar ist. Gemäß der Funktion eines Atlas enthält dieser eine enorm große Anzahl an Bildern, um genau zu sein, 1529 Tafelbilder mit 1768 Einzelabbildungen. Dieses hohe Maß an virtuellem Material, das folglich auch einen Großteil jeder Seite einnimmt, ist für ein stark visuell geprägtes Fach, wie die Anatomie, von essentieller Bedeutung. Die Umsetzung des Ausgleichs zwischen Bildmaterial, Text und Freiflächen ist äußerst angenehm gestaltet: ein bis maximal vier visuelle Komponenten mit zusätzlichen Textmaterial pro Seite. Wobei die zuvor als letztere genannte Komponente der freien Flächen zur Übersicht und Beruhigung der Augen beiträgt. Es handelt sich also um ein logisch aufgebautes und übersichtliches System.

Inhalt:

Beim Inhalt möchte ich zunächst zwischen visuellem Inhalt und solchem in Textformat unterscheiden. Wie bereits oben erwähnt befindet sich sehr viel Bildmaterial in dem Buch. Dieses besteht überwiegend aus Zeichnungen anatomischer Strukturen, als auch aus Tabellen sowie Fotos von bildgebenden Verfahren, wie zum Beispiel Röntgenbildern. Zur Verständlichkeit des Inhaltes steht den schematischen Zeichnungen stets die Nomenklatur der anatomischen Strukturen im Fachterminus bei. Aber auch das Textmaterial unter den zugehörigen Bildern trägt zum Wissenserwerb bei. Aufgrund des eher geringen Textanteils pro Seite ist eine umfassende Beschreibung des Abgebildeten kaum möglich, sondern man konzentriert sich auf das Wichtigste.

Abbildungen und Illustrationen:

Die Zeichnungen sind von hoher Qualität und bieten eine gute Veranschaulichung des menschlichen Körpers. Trotz des zweidimensionalen Mediums eines Buches, regen die Bilder eine dreidimensionale Visualisierung an, welche für eine Vorbereitung sowie Nachbereitung des Präparierkurses von großer Wichtigkeit ist. Die Abbildungen und Illustrationen machen, aufgrund ihres Mengenanteils und ihrer Relevanz, folglich den wichtigsten Teil des Atlas aus und werden im Zuge dessen auch in ihrer Varianz an didaktisch sinnvollen Punkten eingesetzt.

Fazit:

Diese Sonderausgabe des Sobotta-Atlas bietet eine kompakte Form des Anatomie-Lernens. Das Gefühl, dass sich all das Wissen, das man für das Anatomie-Semester braucht, in einem Buch befindet, ist durchaus beruhigend. Allerdings sollte an dieser Stelle erwähnt werden, dass man dennoch an einigen Stellen ein zusätzliches Lehrbuch gut gebrauchen kann, welches einem weiter reichende Informationen und Zusammenhänge genauer verdeutlichen kann. Zuallerletzt noch kurz zum „Sobotta vs. Prometheus Thema“. Generell ist anzumerken, dass es sich bei beiden um Atlanten der Anatomie handelt und beide alle Bereiche des menschlichen Körpers abdecken. Beim Prometheus findet man etwas mehr Text, wohingegen sich der Sobotta mehr auf das Bildmaterial fokussiert. Gleichzeitig ist der Sobotta preisgünstiger im Vergleich zu seinem Konkurrenten. Was einem im Endeffekt besser gefällt, ist meiner Erfahrung nach jedoch sowohl Geschmacks-, als auch Gewöhnungssache.

Auf einen Blick (Schulnote 1-6)
Formaler Aufbau                 1
Didaktik                                 2
Inhalt                                     2
Relevanz fürs Studium      2
Layout insgesamt                1
Abbildungen                        1
Graphiken/Tabellen           1
Preis/Leistung                     2

Zielgruppe: Studenten der vorklinischen Semester

Anmerkung: Die Sonderausgabe als Taschenbuch in einem Band ist mittlerweile nicht mehr verfügbar, wohl aber die klassische Variante in drei Bänden.

Mündliche Prüfung Anatomie

Verlag: Thieme
Autoren: Siegfried Mense
Erscheinungsdatum: 04/2018, 1. Auflage
ISBN: 9783132422315
Preis: 29,99€

Auf den ersten Blick:

Eine kompakte Zusammenstellung möglicher Prüfungsinhalte der mündlichen Prüfung in Anatomie. Prüfungsbezogene Ergänzung zu den großen Prometheus Anatomieatlanten.

Aufbau und Layout:

Schlägt man dieses Taschenbuch auf, so zeigt sich zugleich die klare Strukturierung nach Themen, die sich als roter Faden durch verschiedenfarbige Gestaltung durchzieht. Außerdem wird deutlich, was bereits im Vorwort angesprochen wird: es handelt sich bei diesem Werk von Siegfried Mense nicht um eine vollständige Darstellung aller Themengebiete, sondern um eine Fragensammlung basierend auf Menses langjährigen Erfahrungen als Prüfer. Dennoch ist es keine reine Aneinanderreihung von Fragen, die den Studierenden erwartet. Denn es finden sich ansprechende Tabellen mit wichtigen Punkten zur Übersicht und viele Illustrationen, die im Bereich „Abbildungen und Illustrationen“ ausführlicher behandelt werden. Insgesamt wirkt das Layout sehr durchdacht und vermittelt eine klare Struktur mit leserfreundlicher Ausarbeitung, sodass selbst bei längerer Auseinandersetzung mit dem Buch, die Farben und die Darstellung des Texts nicht unangenehm wahrgenommen werden.

Inhalt:

Die Arbeit mit dem Buch erweist sich dank der klaren Markierung der Fragen und den direkt darauffolgenden, kompakten Antworten als sehr angenehm, da kein Umblättern nötig und alles auf einen Blick erkennbar ist. Andererseits muss man jedoch aufpassen, dass man zunächst versucht, selbst auf die Antworten zu kommen, ohne direkt auf die vorgegebene Lösung zu schauen. Dank der klaren Struktur und der Unterteilung in Unterkapiteln, kann der Studierende gezielte Inhalte mithilfe dieses Werks prüfen. Man sollte sich aber bewusst sein, dass Mense keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt – was in Anbetracht der Individualität einer mündlichen Prüfung klar ist. Andererseits schafft der Autor mit seinem Rundumschlag an Themen einen guten Überblick an möglichen Fragen. Ein ganz klares Alleinstellungsmerkmal ist, dass der Inhalt weniger eine Wissensvermittlung als eine Wissensabfrage ermöglicht. Daher ist das Werk vor allem in Vorbereitung auf die mündlichen Abfragen und Prüfungen als Ergänzung zu den inhaltsreichen Anatomieatlanten zu verstehen. Insofern lässt sich schwer Kritik am Umfang beziehungsweise möglicherweise zu kurz gekommenen Inhalten nehmen. Insgesamt bleibt der Eindruck einer ausreichend umfassenden Themenabfrage, die zielfokussiert auf die mündliche Prüfung vorbereitet.

Abbildungen und Illustrationen:

Wie oben bereits erwähnt, enthält das Taschenbuch „Mündliche Prüfung Anatomie“ von Siegfried Mense neben einer Vielzahl von Fragen vor allem Illustrationen, die durch klare Beschriftungen nochmal die anatomischen Strukturen auffrischen sollen. Neben den vielen Worten und Fachtermini, bekommt der Leser so die Chance, sich bildlich deutlich zu machen, worum es gerade geht und wie die verschiedenen Strukturen zusammenhängen. Dabei scheinen die Darstellungen sehr bewusst gewählt und thematisch angemessen platziert. Dies erweist sich gerade im Endspurt vor der Prüfung als sehr nützlich, da man sich so das ein oder andere Aufschlagen des Prometheus sparen kann und alles auf einen Blick serviert bekommt.

Fazit:

Beim Kauf dieses Taschenbuchs sollte man sich bewusst sein, was man in den Händen hält. Es handelt sich bei Siegfried Menses Werk nämlich eindeutig um eine reine Ergänzung zu den allgemeinen Anatomiewerken und kann diese keineswegs ersetzen. Ist man sich dessen jedoch bewusst, so kann man von dem Format des Buches vor allem in der Vorbereitung auf das mündliche Physikum, aber auch auf einzelne Anatomietestate, stark profitieren. Denn man kann gezielt mögliche Fragen nach Themengebieten kennenlernen. Mir scheint es sinnvoll, zu zweit oder in einer Gruppe damit zu arbeiten, da man beim reinen Lesen, sehr schnell die Antwort mitliest, ohne sich zuvor eigene Gedanken zu machen. In der Gruppe kann man mithilfe des Buches gegenseitig eine Prüfung simulieren und dabei auf authentisch formulierte Fragen mit fundierten Lösungen zurückgreifen, um so das erlernte Wissen zu prüfen.

Auf einen Blick (Schulnote 1-6)
Formaler Aufbau                 1
Didaktik                                 1
Inhalt                                     2
Relevanz fürs Studium      2
Layout insgesamt                1
Abbildungen                        1
Graphiken/Tabellen           1-2
Preis/Leistung                     3

Zielgruppe: Studenten in der Vorklinik

 

Prometheus: Lernkarten der Anatomie

Verlag: Thieme
Autoren: Udo Schumacher, Erik Schulte, Michael Schünke
Erscheinungsdatum: 2018, 6. Auflage
ISBN: 9783132422193
Preis: 39,99€

Auf den ersten Blick:

Zunächst erscheint die Lernkarten Box als eine sehr kompakte Möglichkeit, Anatomie überall zum Lernen mitnehmen zu können. Die Box ist sehr ansprechend, hat ein schönes Material und praktisch erscheint auch das Bändchen zum Tragen. Die bekannten Farben von Thieme, blau und weiß, finden sich auf der Box wieder, sodass man diese sofort einordnen kann. Die Karten fassen sich sehr hochwertig an und eine Einteilung in die verschiedenen Körperbereiche ist durch die unterschiedlichen Farben der Karten am oberen Rand sofort erkennbar, ebenso durch die Trennkarten, die einen guten Überblick über die jeweiligen Bereiche geben.

Aufbau und Layout:

Das Layout und damit der Aufbau der Karten ist schlicht und einfach zu verstehen, durch die Trennkarten und verschiedenen Farben findet man sich schnell zurecht. Das Prinzip der Karteikarten ist perfekt dargestellt, da nur auf der Rückseite die richtigen Lösungen angegeben sind und man somit gut lernen kann.Die Abbildungen sind an den entsprechenden Stellen mit Nummern bezeichnet, sodass man die richtige Lösung auf der Rückseite schnell und gut findet. Ebenso finden sich nicht zu viele Nummerierungen pro Abbildung, sodass man nicht die Übersicht verliert.

Inhalt:

In verschiedenen Kategorien eingeteilt finden sich in den Lernkarten primär die wichtigsten Informationen für die jeweiligen Themengebiete. Thematisch wird alles zwar eher oberflächlich behandelt, man kann sich aber sehr gut einen ersten Eindruck von dem neuen Thema verschaffen beziehungsweise die Basics wiederholen. Dabei wird zum Beispiel bei Muskeln auch immer der Verlauf gut und deutlich dargestellt und weiterhin wird auf der Hinterseite der Karte auch auf die Funktion eingegangen, da beides zum Verständnis wichtig ist.

Abbildungen und Illustrationen:

Die Abbildungen sind allesamt sehr ansprechend und klar gezeichnet, jedoch sollte einem klar sein, dass es in der Realität anders aussieht und die Abbildungen von zum Beispiel Muskelverläufen idealisiert und schematisiert dargestellt sind. Diese eignen sich trotzdem dafür, sich überhaupt erstmal eine Vorstellung von Muskeln, Organen oder Knochen zu verschaffen, um diese dann im Präparierkurs am Körperspender dementsprechend wiederzufinden und sich eine realistische Darstellung einzuprägen.

Fazit:

Ich würde die Prometheus Lernkarten allen empfehlen, die entweder einen Einstieg in die Anatomie des Menschen machen wollen oder Lernkarten suchen, um parallel immer ein wenig die wichtigsten Dinge zu wiederholen. Dabei sollte einem wie schon gesagt bewusst sein, dass das vermittelte Wissen nicht ausreicht, um eine Klausur oder ein Testat zu bestehen, jedoch einen guten Anfang bildet.

Auf einen Blick (Schulnote 1-6)
Formaler Aufbau                 1
Didaktik                                 2
Inhalt                                     2
Relevanz fürs Studium      1
Layout insgesamt                1
Abbildungen                        1
Graphiken/Tabellen           2
Preis/Leistung                     2

Zielgruppe: Medizinstudenten der Vorklinik

 

PROMETHEUS Kopf-, Hals-, und Neuroanatomie

Verlag: Thieme
Autoren: Udo Schumacher, Erik Schulte, Michael Schünke
Erscheinungsdatum: 2018, 5. Auflage
ISBN: 9783132420915
Preis: 69,99€

Aufbau und Layout:

Der Atlas gliedert sich in drei große Abschnitte, die wiederum systematisch in Kapitel unterteilt sind. In diesen werden die dazugehörigen Themen in Form von Lerneinheiten auf jeweils einer Doppelseite abgehandelt. Die Graphiken werden durch Erklärtexte ergänzt, die allerdings je nach Komplexität des Themas teilweise nicht ausführlich genug sind. Dazu kommen hilfreiche Tabellen, die zum Beispiel Leitungsbahnen übersichtlich zusammenfassen. Im letzten Kapitel werden in Form von Steckbriefen wichtige Thematiken zum ZNS zusammengefasst. Insgesamt ist der Prometheus sehr übersichtlich gestaltet und eignet sich insbesondere zum Nachschlagen.

Inhalt:

Inhaltlich trumpft der Prometheus insbesondere durch seine Kombination aus Atlas und Lehrburch. Dadurch eignet er sich gut zur Vor- und Nachbereitung des Präpkurses. Allerdings werden einige Themen zu oberflächlich dargestellt. Insbesondere die Neuroanatomie ist teilweise zu knapp dargestellt, was das Verständnis sehr schwer macht. Auch die Embryologie könnte noch ausführlicher besprochen werden.

Abbildungen und Illustrationen:

Die zahlreichen Illustrationen sind sehr realitätsnah. Daher erleichtern sie das Erlernen der Topografie deutlich. Auch die Beschriftungen sind sinnvoll. Allerdings sind einige Abbildungen so stark beschriftet, dass der Überblick etwas schwer fällt.

Fazit:

Dass der Prometheus einer der Klassiker unter den Anatomieatlanten für Studierende der Medizin ist, hat seine Gründe. Er ist didaktisch sehr gut gestaltet und sehr übersichtlich. Auch später in der Klinik oder als approbierter Arzt eignet sich der Prometheus sehr gut, um anatomische Inhalte nachzuschlagen. Allerdings sollte man immer im Hinterkopf behalten, dass man sich komplexere Thematiken zusätzlich in einem richtigen Lehrbuch anschauen sollte.

Auf einen Blick (Schulnote 1-6)
Formaler Aufbau                 1
Didaktik                                 1
Inhalt                                     3
Relevanz fürs Studium      1
Layout insgesamt                1
Abbildungen                        2
Preis/Leistung                     1

Zielgruppe: Medizinstudenten der Vorklinik

PROMETHEUS Innere Organe

Verlag: Thieme
Autoren: Udo Schumacher, Erik Schulte, Michael Schünke
Erscheinungsdatum: 2018, 5. Auflage
ISBN: 9783132420878
Preis: 59,99€

Auf den ersten Blick:

Der Prometheus stellt mit seinen drei Bänden einen der großen und oft von Dozenten empfohlenen Anatomieatlanten dar, wobei bereits die äußere Aufmachung einladend wirkt und Lust auf eine vertiefende Befassung mit dem Stoff vermittelt. Bei einem ersten Blick in das Buch findet man eine angenehme Mischung aus Text und Abbildungen vor.

Aufbau und Layout:

Zu Beginn des Bandes befindet sich einführend ein den Band umfassendes Inhaltsverzeichnis, wobei das Buch an sich nochmals in Unterkapitel untergliedert ist, an deren Beginn sich ebenfalls ein Inhaltsverzeichnis für das entsprechende Kapitel findet, was einem die schnelle Suche nach bestimmten Themenkomplexen erleichtert. Allgemein ist das Layout des Prometheus sehr übersichtlich und verbindet viele Schaubilder mit gut verständlichem Text miteinander. Positiv zu erwähnen ist in diesem Kontext ebenfalls die Tatsache, dass man beim Aufschlagen des Buches jeweils ein Unterthema auf einer Doppelseite vorfindet, sodass man beim Lesen bereits die komplette Lerneinheit vor sich hat. Grundsätzlich ist hierbei, dass die Seiten in jedem Fall mit Text und Bildern gefüllt sind, wobei das Verhältnis von Text zu Bildern stark variiert.

Inhalt:

Der Prometheus Innere Organe bezieht sich inhaltlich auf die komplette makroskopische Anatomie der inneren Organe, die man während des Präparierkurses als Student vermittelt bekommt. Alles in einem sind die Texte sehr verständlich geschrieben, sodass sie auch ohne tiefer gehende Vorkenntnisse zu verstehen sind. Lediglich das Kapitel der Embryologie war für meinen Geschmack etwas zu grob gehalten, wobei es sich anbietet, dieses Kapitel als Einstieg in die Embryologie zu bearbeiten. Zu komplizierteren Sachverhalten befinden sich unter dem jeweiligen Abschnitt oftmals hilfreiche Tabellen, welche die wichtigsten Punkte beinhalten und auch schwer verständliche Vorgänge aufschlüsseln können. Zudem wird auch stets Bezug auf klinische Aspekte genommen, was die Relevanz des zu erlernenden Wissens in Bezug auf die spätere ärztliche Tätigkeit verdeutlicht. Besonders positiv sind mir die am Ende des Buches zu findenden Steckbriefe der Organe aufgefallen, auf welchen die einzelnen Organe nochmals kompakt zusammen gefasst werden, nachdem sie im Verlaufe des Buchs bereits ausführlich besprochen worden sind, und somit für einen ersten Überblick direkt aus dem Buch heraus gelernt werden können.

Abbildungen und Illustrationen:

Allgemein enthält der Prometheus Innere Organe viele plastische Zeichnungen, wobei diese meist aus verschiedenen Ansichten dargestellt werden, sodass die einzelnen Organe detailreich dargestellt werden können. Zudem bekommt man durch die verschiedenen Ansichten ein Gespür dafür, wie die jeweiligen Organe im Körper liegen. Hierbei finden sich zumeist anfängliche gröber dargestellte Übersichten, wobei auf nachfolgenden Zeichnungen verschiedene untergliederte Details dargestellt werden, sodass man die für sich zur Zeit sinnvollste Abbildung nach eigenem Ermessen auswählen kann. Die Zeichnungen sind hierbei sehr realitätsgetreu, ersetzen aber selbstverständlich keinen Fotoatlas. Daneben finden sich ebenfalls einige schematische Zeichnungen im Prometheus, welche sehr durchdacht gewählt sind, um beispielsweise komplexere Gebiete wie die normalerweise relativ unübersichtliche Gefäßversorgung kompakt und schematisch darzustellen. Zudem enthält der Prometheus ebenfalls extra Kapitel mit Schnittbildern und topographischen Abschnitten, die einer groben Orientierung dienen und das Verständnis des Körpers aus verschiedenen Ansichten und Ebenen erleichtern. Positiv in Erinnerung geblieben sind mir ebenfalls die zahlreichen radiologischen Abbildungen, die mittels zusätzlicher schematischer Zeichnungen ergänzt werden, sodass man diese auch ohne klinische Vorbildung durchaus erfassen kann.

Fazit:

Die 5. Auflage des Prometheus Innere Organe war für mich während des Präparierkurses unabdingbar. Das Buch ist sinnvoll gegliedert und vermittelt im Großen und Ganzen alle relevanten Fakten zu diesem Abschnitt der Anatomie. Es enthält meiner Empfindung nach ein angemessenes Verhältnis von Text zu Abbildungen und bietet dadurch die Möglichkeit, das Gelesene direkt zu verbildlichen. Abschließend lässt sich sagen, dass es sicherlich sinnvoll ist, den einen oder anderen Punkt wie beispielsweise die Embryologie in einem eigenständigen Fachbuch zu vertiefen, der Prometheus aber als Lernatlas der Anatomie durchaus seinen Soll erfüllt.


Auf einen Blick (Schulnote 1-6)
Formaler Aufbau                 1
Didaktik                                 1
Inhalt                                     1
Relevanz fürs Studium      1
Layout insgesamt                1
Abbildungen                        1
Tabellen                               2
Preis/Leistung                     1

Zielgruppe: Medizinstudenten der Vorklinik

 

PROMETHEUS Allgemeine Anatomie und Bewegungssystem

Verlag: Thieme
Autoren: Udo Schumacher, Erik Schulte, Michael Schünke
Erscheinungsdatum: 2018, 5. Auflage
ISBN: 9783132420830
Preis: 89,99€

Auf den ersten Blick:

Der Prometheus ist mit seinen drei Bändern einer der großen und oft von Dozenten empfohlenen Anatomieatlanten, wobei bereits die äußere Aufmachung einladend wirkt und Lust auf eine vertiefende Befassung mit dem Stoff vermittelt. Bei einem ersten Blick in das Buch fallen einem die vielen plastischen Zeichnungen und die übersichtlichen Muskelsteckbriefe ins Auge.

Aufbau und Layout:

Der Prometheus Allgemeine Anatomie und Bewegungssystem ist in vier Themenkomplexe gegliedert: Allgemeine Anatomie, Rumpfwand, obere Extremität sowie untere Extremität. Bereits zu Beginn des Buches findet sich ein allumfassendes Inhaltsverzeichnis, wobei zusätzlich zu Beginn eines jeden Themenkomplexes nochmal ein für diesen Abschnitt spezifisches Inhaltsverzeichnis zu finden ist. Besonders sticht der Doppelseitencharakter des Buches hervor: Ein jedes Unterthema ist hier auf einer Doppelseite vertreten, sodass man im aufgeschlagenen Buch eine komplette Übersicht vor sich liegen hat, ohne blättern zu müssen. Der Themenkomplex der allgemeinen Anatomie verschafft einem einen groben Überblick, während die sich anschließenden Themenkomplexe alle einheitlich aufgebaut sind, und so systematisch und übersichtlich das nötige Wissen vermitteln. Dieser einheitliche und sinnvolle Aufbau erleichtert einem das Zurechtfinden in dem Buch enorm.

Inhalt:

Der Prometheus Allgemeine Anatomie und Bewegungssystem greift sämtliche relevanten Themen des Bewegungsapparates auf. Inhaltlich sind die Abschnitte der Rumpfwand sowie der oberen und unteren Extremität so gegliedert, dass zuerst auf die jeweiligen knöchernen Anteile eingegangen wird, anschließend auf die Muskulatur und schlussendlich auf die Leitungsbahnen. Innerhalb der jeweiligen Kapitel befinden sich viele beschriftete Abbildungen mit zusätzlichen erklärenden Texten. Hierbei ist hervorzuheben, dass die entsprechenden Texte sehr verständlich sind, sodass keine tiefgreifenden Vorkenntnisse vonnöten sind. Als besonders übersichtlich sind mir die einzelnen Muskelsteckbriefe in Erinnerung geblieben: Hierbei befindet sich direkt neben der Abbildung einzelner Muskeln ein erklärendes Kästchen mit jeweiligem Ursprung, Ansatz, Innervation und Funktion des Muskels, sodass man das Bild direkt mit dem nebenstehendem Wissen verbinden kann. Zusätzlich hervorzuheben sind die vielen klinischen Bezüge, welche die Relevanz des vermittelten Wissens für die spätere ärztliche Tätigkeit vermitteln.

Abbildungen und Illustrationen:

Allgemein lässt sich sagen, dass Abbildungen und Illustrationen einen hohen Anteil des Lernatlasses ausmachen. Hierbei handelt es sich einerseits um plastische Zeichnungen, welche beispielsweise Knochen, Muskeln oder auch Leitungsbahnverläufe sehr realitätsgetreu darstellen. Die realitätsgetreue Darstellung erleichtert es einem, die genannten Strukturen am Skelett oder auch am Körperspender wiederzufinden. Dabei sind Zeichnungen von Knochen zumeist erst einmal als Übersicht dargestellt und werden dann im weiteren Verlauf detaillierter und präziser beschriftet, sodass man für sich selbst wählen kann, welche Abbildung für das jeweilige Lernziel am sinnvollsten ist. Zudem werden die Zeichnungen hinzufügend aus verschiedenen Ansichten und Ebenen dargestellt, was gerade für die Orientierung innerhalb des Themenkomplexes der Muskeln sehr sinnvoll ist, um sich orientieren zu können, welcher Muskel in welcher Schicht liegt. Auf der anderen Seite finden sich ebenfalls viele schematischen Zeichnungen wieder, die gerade in Bezug auf Leitungsbahnen und Muskeln jeweilige Verläufe sinnvoll verdeutlichen können. Eine optimale Orientierung und Übersicht bieten auch die vielen Querschnitte sowie die radiologischen Aufnahmen, die durch schematische Zeichnungen ergänzt werden, sodass diese auch ohne vorherige klinische Erfahrung erfasst werden können.

Fazit:

Abschließend lässt sich sagen, dass die 5. Auflage des Prometheus Allgemeine Anatomie und Bewegungssystem ein hervorragendes Werk in Bezug auf die Vermittlung von Wissen über den Bewegungsapparat darstellt. Durch seine Detailtreue war es mir möglich, mich optimal auf den Präparierkurs vorzubereiten. Man findet sich durch seinen logischen Aufbau schnell zurecht und kann durch das optimale Verhältnis von Text zu Abbildungen das Gelesene direkt verbildlichen. Für mich war der Prometheus für die makroskopische Anatomie unabdingbar.

Auf einen Blick (Schulnote 1-6)
Formaler Aufbau                 1
Didaktik                                 1
Inhalt                                     1
Relevanz fürs Studium      1
Layout insgesamt                1
Abbildungen                        1
Graphiken/Tabellen           2
Preis/Leistung                     2

Zielgruppe: Studenten im vorklinischen Abschnitt
Fazit: Note 1

 

Biochemie

Biochemie des Menschen

Verlag: Thieme
Autoren: Florian Horn
Erscheinungsdatum: 4. Auflage
ISBN: 9783132427433
Preis: 49,99€

Auf den ersten Blick:

Mit „Biochemie des Menschen“ hält man ein Lehrbuch in den Händen, das seit Jahren von Medizinstudenten begeistert genutzt wird und sich besonders durch erfolgsorientierte Wissensvermittlung für diese Zielgruppe von anderen Büchern abhebt.

Aufbau und Layout:

„Biochemie des Menschen“ ist in fünf große Kapitel unterteilt, welche logisch aufeinander aufbauen. Beginnend mit der Vermittlung chemischer Grundlagen, wird anschließend auf biologische und biochemische Abläufe eingegangen, um letztendlich die biochemischen Prozesse des Organismus und der einzelnen Organe zu erklären. Zu Beginn jedes Kapitels sind die einzelnen Unterkapitel noch einmal kompakt aufgeführt, was beim Lernen hilft, den roten Faden nicht zu verlieren und eine Themensuche sehr schnell und einfach gestaltet. Der Aufbau der einzelnen Seiten ist so übersichtlich wie bei keinem anderen vergleichbaren Lehrbuch: Durch kurze Absätze wird das zu vermittelnde Wissen in kleine Gedankenabschnitte verpackt, was einem das Lernen deutlich erleichtert und nicht den Zusammenhang vergessen lässt. Farbige Überschriften, Hervorhebungen und Markierungen, viele Merkkästen und eine angenehme Schriftgröße gestalten das Lesen sehr intuitiv und angenehm. Wichtiges lässt sich auf diese Weise leicht erkennen und die Seiten wirken weder überladen noch vollgestopft. Einen deutlichen Kritikpunkt verdient sich das Buch jedoch durch seine Gestalt als Taschenbuch. Durch den Umfang von 704 Seiten und ein Gewicht von circa 1,9 Kilogramm verliert der dünne Einband schnell seine neuwertige Erscheinung und Gebrauchsspuren lassen, vor allem bei regelmäßiger Nutzung und Transport in Taschen und Rucksäcken, nicht lange auf sich warten.

Inhalt:

Besonders Studenten der vorklinischen Medizin sehen sich mit einer Vielzahl biochemischer Lehrbücher unterschiedlichen Umfangs konfrontiert, wenn sie sich auf die Suche nach dem für sie am besten geeigneten machen. Beginnt man, sich durch dieses Lehrbuch zu lesen, fällt einem sehr schnell auf, dass der Autor dieses Buches einmal selbst vor diesem Problem stand und es sich zur Aufgabe gemacht hat, ein Buch zu schreiben, welches das für Medizinstudierende notwendige Wissen im Fach Biochemie kompakt, einfach und sehr leicht verständlich vermittelt. „Biochemie des Menschen“ verfolgt dabei keineswegs den Anspruch, ein lückenloses Nachschlagewerk aller biochemischer Inhalte und Fakten darzustellen. Gerade diese Tatsache jedoch macht es für Medizinstudenten zu einem geeigneten Buch, um die wesentlichen und wichtigen Inhalte der Biochemie zu verstehen, ohne dabei an fachlichen Inhalten einzubüßen. Hierbei hilft zudem der zielführende Aufbau, der immer wieder auf beliebte Prüfungsthemen eingeht und dem Leser somit nicht nur beim Verstehen der Sachverhalte, sondern auch bei der taktischen Prüfungsvorbereitung hilft. An zahlreichen Stellen zeigt der Autor die Verbindung zu klinischen Themen und nennt passende Krankheitsbilder. Auf diese Weise vermittelt das Buch dem Leser nicht nur die theoretischen Inhalte, sondern hilft, Zusammenhänge einfacher zu verstehen und erlerntes Wissen in Bezug zu praktisch relevanten Themen der Medizin zu setzen.

Abbildungen und Illustrationen:

Wie beschrieben, ist der Text in kleine Abschnitte verpackt, deren darin enthaltenen Informationen durch zahlreiche Abbildungen zusätzlich erklärt und verdeutlicht werden. Dabei beschränken sich diese auf wesentliche Inhalte, damit sich der Leser immer auf das Wichtigste fokussieren kann und nicht von belanglosen Begleitinformationen abgelenkt wird. Die Art der Illustrationen wird dem Leser aus anderen Büchern des Thieme-Verlags bekannt sein, die aus der Welt des Medizinstudiums nicht mehr wegzudenken sind und mit ihrer genialen Methodik den Lernenden wie keine anderen unterstützen. Dieser gewohnte Eindruck erleichtert das Textverständnis zusätzlich.

Fazit:

Für mich ist „Biochemie des Menschen“ das ideale Lehrbuch für Medizinstudenten der vorklinischen Semester. Es schlägt eine Brücke zwischen überladenen und schwer verständlichen Fachbüchern auf der einen sowie unvollständigen und zu oberflächlichen Kurzlehrbüchern auf der anderen Seite und bedient sich dafür einer sehr angenehm zu lesenden Didaktik. Durch den enthaltenen Code hat man zudem Zugriff auf eine Online-Version, mit der sich alle Inhalte des Buches auch von Tablet und PC aus öffnen lassen.
Für alle, die Biochemie mit Spaß lernen, nachhaltig verstehen und bestens vorbereitet in Prüfungen gehen wollen, ist dieses Buch ein Muss!

Auf einen Blick (Schulnote 1-6)
Formaler Aufbau                 1
Didaktik                                 1
Inhalt                                     1
Relevanz fürs Studium      1
Layout insgesamt                2
Abbildungen                        1
Graphiken/Tabellen           2
Preis/Leistung                     1

Zielgruppe: Medizinstudenten der Vorklinik

Biologie

Chemie

Zeeck Prüfungstraining Chemie für Mediziner

Verlag: Elsevier
Autoren: Zeeck, Axel (Herausgeber); Zeeck, Sabine Cécile (Autor); Papastavrou, Ina (Autor); Grond, Stephanie (Autor)
Erscheinungsdatum: 01/2018, 3. Auflage
ISBN: 9783437424489
Preis: 24,00€

Auf den ersten Blick:

Perfekt abgestimmte Ergänzung zum Zeeck Chemie für Mediziner Lehrbuch, die den Lesenden aktiv werden lässt und das erlangte Wissen selbst prüfen lässt.

Aufbau und Layout:

Beim Aufschlagen bestätigt sich sofort der erste Eindruck, da die Kapitel des Inhaltsverzeichnisses mit denen des Hauptlehrbuchs übereinstimmen. Dadurch findet man zum jeweiligen gelesenen bzw. gelernten Kapitel auf einen Blick die passenden Aufgaben und kann so unmittelbar das eigene Verständnis kontrollieren. Zudem nehmen die vorher dargestellten Hinweise den Chemielernenden direkt an die Hand und vermitteln im weiteren Verlauf, was bei der jeweiligen Aufgabe zu erwarten ist. Innerhalb des Prüfungstrainers sind die Aufgabenkapitel klar von den Lösungskapiteln getrennt, was vor allem im Vergleich zum Röbke sehr angenehm ist, da man so bei Unsicherheit nicht verleitet wird, direkt umzublättern und die Lösung vorzeitig anzuschauen. Im Anhang finden sich ferner weitergehende Informationen, medizinische Bezüge und themenübergreifende Fragen, die dem in beiden Werken vermittelten Inhalt nochmals mehr Alltagsnähe verleihen und die Relevanz des Gelernten unterstreichen. Das Periodensystem zu Beginn und die SI-Tabelle runden den Aufbau des Buches ab.

Inhalt:

Inhaltlich zeigt sich, dass der Zeeck Prüfungstrainer Chemie für Mediziner ein reiner Prüfungstrainer ist und als Ergänzung zum Zeeckschen Lehrbuch gedacht ist. So finden sich keinerlei erklärende Sachinhalte, sondern einzig Aufgaben. Auffallend ist auch, dass im Rahmen der Aufgaben nüchtern und auf das Mindeste beschränkt formuliert wird. In Kombination mit dem ausgestalteten Lehrbuch erweist sich das aber als sehr angenehm, da man dadurch zügig durch die Aufgaben kommt, ohne langes „Vorgeplänkel“ und die wahrgenommene Effektivität gesteigert wird.

Trotz dieser nüchternen Darstellung überzeugt der Prüfungstrainer durch seine Vielfalt an Aufgabentypen, die durch die angenehme Abwechslung den Studenten motivieren weiterzuarbeiten. Zwischen Rechenaufgaben und MultipleChoice finden sich zum Beispiel chemische Kreuzworträtsel, die dem ganzen einen spielerischen Touch verleihen. Außerdem besticht wieder die Abstimmung zum Lehrbuch, sodass stets ausschließlich nach dem bereits Gelernten gefragt wird und keine Aufgaben innerhalb eines Kapitels übersprungen werden müssen, da man noch nicht ausreichend Wissen erlangt hat. An sich überzeugen die Fragen und die verständlich aber kompakt gehaltenen Lösungen und die spielerische Art allemal, dennoch blieb am Ende die Frage offen, ob das Niveau des Trainers für die Prüfung reicht, oder mehr ein netter Einstieg als eine ausreichende Vorbereitung ist.

Abbildungen und Illustrationen:

Gerade im Vergleich zum bunten, verspielten Zeeck Chemie für Mediziner Lehrbuch, überrascht der Prüfungstrainer mit absoluter Schlichtheit. Die Gestaltung beschränkt sich auf schwarz-weiß und dazu blauen Hervorhebungen und abgesehen von Strukturformeln oder vereinzelten Graphen finden sich keine Illustrationen. Dies fällt jedoch während der Bearbeitung positiv auf, da man sich gut auf die Aufgaben konzentrieren kann und das konservativere Farbbild auch nach mehrstündigem darauf schauen angenehm bleibt.

Fazit:

Der Zeeck Prüfungstrainer Chemie für Mediziner scheint eine tolle Ergänzung zum Zeeckschen Lehrbuch zu sein, weshalb er in Kombination als Prüfungsvorbereitung zu empfehlen ist. Allein betrachtet, fehlte vermutlich die ein oder andere ausführlichere Erklärung, aber dies strebt das Konzept des Prüfungstrainers vermutlich auch nicht an. Die visuelle als auch die inhaltliche Gestaltung erweist sich als sehr angenehm und vor allem die spielerische Art und Weise und die Abstimmung auf das Lehrbuch bestechen besonders. Fraglich bleibt, wie bereits beim Theme Inhalt angesprochen, ob die Schwierigkeit der Aufgaben der in der tatsächlichen Prüfung gerecht wird. Jedoch ist der Prüfungstrainer vor allem für Einsteiger zur Selbstkontrolle absolut zu empfehlen.

Auf einen Blick (Schulnote 1-6)
Formaler Aufbau                 1
Didaktik                                 2
Inhalt                                     2-3
Relevanz fürs Studium      1
Layout insgesamt                2
Graphiken/Tabellen           2
Preis/Leistung                     2-3

Zielgruppe: Studierende der Vorklinik, Chemieneulinge

 

Histologie

Medizinische Psychologie und Soziologie

Physiologie

Physik

Sonstiges

Medizinisches Fachwörterbuch A – Z

Verlag: Elsevier

Auf den ersten Blick:

Eine Miniversion der bekannten großen Werke von Sobotta. Sehr handlich und einladend gestaltet.

Aufbau und Layout:

Anders als bei den sonst typischen Lehrbüchern, ist dieses Buch nicht nach Kapiteln gegliedert, sondern – wie es für Wörterbücher üblich ist – alphabetisch sortiert. Die blauen Reiter an der Seite ermöglichen eine schnelle Orientierung, sodass der gesuchte Begriff schnell auffindbar ist. Neben kurzen Textpassagen zu den einzelnen Fachtermini, finden sich in diesem Werk auch Grafiken und Bilder, die den Text angenehm ergänzen und dem Wörterbuch eine gewisse Leichtigkeit verleihen.

Inhalt:

Wie der Titel „Medizinisches Fachwörterbuch von A-Z“ vermuten lässt, findet der Lesende in diesem Werk des ELSEVIER Verlags zu vielen Fremdwörtern eine prägnante und hilfreiche Erläuterung. Obwohl das Format dieses Buches auffallend klein ist, scheint es trotzdem mit hohem Umfang glänzen zu können. So ergab eine Stichprobe von 20 Begriffen aus dem studentischen Alltag einer Studentin im dritten Semester, die zur Zeit die Fächer Physiologie und Anatomie belegt, eine Trefferquote von 95%. Somit zeigt sich auch, dass das Werk fachübergreifende Begriffe erklärt. Es fällt aber auch auf, dass klinische und pflegerische Termini erläutert werden, was die Zielgruppe des Wörterbuchs erweitert und später genauer behandelt wird.

Abbildungen und Illustrationen:

Wie bereits angeklungen, werden die diversen Definitionen von Grafiken und Bildern umrandet. Dabei scheint es sich um Abbildungen aus den großen Fachbüchern zu handeln. Hierbei wurde auf komplexe Graphen verzichtet, sondern nur anschauliche Illustrationen gewählt, wie zum Beispiel die des Circulus ateriosus Willisii. Diese visuelle Ergänzung lockert den sonst wie bei vergleichbaren Werken befürchteten trockenen Wörterbuchstil auf und erweist sich als sehr durchdacht eingefügt.

Fazit:

Das medizinische Fachwörterbuch von Sobotta fällt durch sein Format und seinen Inhalt deutlich aus den sonstigen Lehrbuchreihen heraus. Es umfasst ein weites Spektrum an Inhalten und ist angenehm gestaltet. Im Unialltag wurde allerdings auch deutlich, dass – zumindest am Schreibtisch oder in der Bibliothek mit Internetzugriff – unklare Begriffe meist aus Zeitersparnis gegoogelt werden, auch wenn hierbei die Qualität der Antwort nicht so sichergestellt ist, wie bei diesem Werk. Allerdings wurde im Hinblick auf die klinischen Inhalte deutlich, dass dieses Buch für erste Klinikeinsätze zum Beispiel im Rahmen des Pflegepraktikums ein toller Helfer sein kann. Es handelt sich hierbei vielleicht nicht um ein „Must have“ des Studiums, allerdings ist es gewiss eine schöne und auch nützliche Geschenkidee, gerade für Studienanfänger.

Auf einen Blick (Schulnote 1-6)
Formaler Aufbau                 1
Didaktik                                 1
Inhalt                                     2
Relevanz fürs Studium      3-4
Abbildungen                        1
Preis/Leistung                     2-3

Zielgruppe: Studienanfänger

2. Staatsexamen

 

Allgemeines

 

Allgemeinmedizin

MEX Allgemeinmedizin

Verlag: Elsevier
Autoren: Brandhuber, Thomas; Wapler, Peter; Klein, Reinhold
Erscheinungsdatum: 05/2019, 1. Auflage
ISBN: 9783437418310
Preis: 34,00€

Auf den ersten Blick:

Ein bisschen merkwürdig anmutenes Titelblatt, immerhin versehen mit dem aufmunternden Spruch „Du weißt es!“. Das Buch scheint auf den ersten Blick nicht abschreckend dick. Nachdem man das kurze Vorwort gelesen hat, folgt wie bei Elsevier üblich ein Abkürzungsverzeichnis, dass die zum Teil nicht unbedingt nahe liegenden Abkürzungen erklärt. Das erste Kapitel beantwortet gleich die Fragen, die einen kurz vor der Prüfung wirklich interessieren…was ziehe ich an? Wie laufen die Tage ab?

Aufbau und Layout:

Gegliedert ist das Buch in 5 Kapitel, mit den Titeln
1. Mündliche Prüfung: Fakten und Tipps
2. Anamnese, Untersuchungstechniken und besondere Beratungssituationen
3. Die wichtigsten Leitsymptome
4. Fälle
5. Die wichtigsten Fragen der Allgemeinmedizin

Wichtige Tipps und Zusatzfakten finden sich in gelben Kästen (etwas verwirrend, sinnvoller wäre eine andere Farbe für die Zusatzinfos gewesen), die im Fließtext eingearbeitet sind. Eventuell zu erkennende Befunde werden entweder fotographisch dargestellt oder tabellarisch aufgelistet, was sehr übersichtlich ist. Besonders zu erinnernde Fakten werden unter „Merke“ präsentiert und am Ende eines jeden Unterkapitels findet sich eine Zusammenfassung. Warum Kapitel 4 und 5 getrennt werden mussten, ist nicht ganz nachzuvollziehen.

Inhalt:

Wie oben schon erwähnt, geht es im ersten Kapitel vor allem um die tatsächliche Prüfung und was man zu erwarten hat. Aufgeräumt wird mit weitergegebenen Mythen über Dauer, Art der Fragen etc.. Es werden außerdem erste praktische Tipps gegeben, die den Prüfungsausgang positiv beeinflussen können. Im zweiten Kapitel geht es kurz um praktische Fähigkeiten, die in der Prüfung gefragt werden könnten und die man beherrschen sollte. Da die Allgemeinmedizin die Kenntnisse vieler einzelner Disziplinen zusammenfasst, werden die Tests nur knapp erklärt und müssen bei Unkenntnis eventuell noch einmal nachgeschlagen werden. Das Kapitel „Die wichtigsten Leitsymptome“ stellt in Form von Flussdiagrammen die Vorgehensweise bei häufigen und akut bedrohlichen allgemeinmedizinischen Leitsymptomen dar. Gold wert wenn es in Praxis und Prüfung schnell strukturiert zugehen muss. Im vierten Kapitel werden Fallbeispiele aus der Praxis dargestellt und eventuelle Fragen, die man dazu stellen könnte erörtert. Jeder Fall hat ein Oberthema und beginnt mit einem Satz, mit dem der Patient das Gespräch eröffnen könnte. Im fünften Kapitel finden sich schließlich weiter auch einzeln stehende Fragen, meist eingeleitet von kurzen Fallberichten.

Abbildungen und Illustrationen:

Viele qualitativ gute Abbildungen und Grafiken. Warum aber die Bilder in Kapitel 5 alle in Schwarz-weiß sein müssen, ist insbesondere bei den gezeigten dermatologischen Befunden völlig rätselhaft.

Fazit:

Super Buch zur Vorbereitung auf die mündliche Prüfung. Nimmt einem viel Angst und gibt einem eine gute Vorstellung, was überhaupt dran kommt und wie viel verlangt wird. Da es sich um die erste Auflage handelt, werden kleinere Fehler sicher noch behoben und die Abbildungen im fünften Kapitel noch durch farbige ersetzt.

Auf einen Blick (Schulnote 1-6)
Formaler Aufbau                 3
Erster Eindruck                   3
Didaktik                                 2
Inhalt                                     2
Relevanz fürs Studium      1
Layout insgesamt                3
Abbildungen                        2
Graphiken/Tabellen           1
Preis/Leistung                     2

Zielgruppe: Studenten im PJ, kurz vor dem 3.Stex.

Anamnese und klinische Untersuchung

 

Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin

Fallbuch Anästhesie, Intensivmedizin und Notfallmedizin

Verlag: Thieme
Autoren: Genzwürker, Harald; Hinkelbein, Jochen
Erscheinungsdatum: 05/2019, 4. Auflage
ISBN: 9783132422582
Preis: 39,99€

Auf den ersten Blick:

Auf den ersten Blick ein modern gestaltetes Layout, welches Studenten und junge Ärzte in besonderer Weise anspricht. Es ist laut Titel eine Kombination aus Fallbuch und Lehrbuch. Die Farbentreue zu Blau und Weiß ist markant für Thieme und hat einen großen Wiedererkennungswert. Beim ersten Aufschlagen stößt man auf mehr Text als Bildmaterial.

Aufbau und Layout:

Im Inhaltsverzeichnis sind die hundert behandelten Fälle aus diesem Buch einmal den großen Themen: „Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie“ zugeordnet und einmal nach Diagnosen sortiert, sodass man quasi zwei Inhaltsverzeichnisse hat. Das Buch beginnt in der ersten Hälfte mit dem Fallteil und ist so aufgebaut, dass ein Fall nur eine Seite einnimmt. Die Fallüberschrift beinhaltete immer Geschlecht, Alter und wo oder warum der Patient vorstellig wird. Manchen Fällen sind EKGs oder Bilder von bildgebenden Verfahren beigefügt. Nach kurzer Fallbeschreibung wird der Leser zur Interaktion gebeten, denn es sind Fragenkästchen zu beantworten, die sich auf den Fall beziehen. Man muss sich aktiv in den Fall hineindenken. Jede Frage hat eine andere Farbcodierung und es sind noch weitere Angaben zum Fall in den Kästchen. Den jeweiligen Fall mit seinen Fragen findet man dann im Antworten und Kommentare Teil in der zweiten Hälfte des Buches wieder. Dort kann man sich nun selbst überprüfen. Dieser Teil ist deutlich ausführlicher, denn nun beginnt der Lehrteil des Buches. Hier sind neben Lehrtexten einige Bilder, Graphen und Tabellen zu finden. Außerdem gibt es Kästchen mit Zusatzthemen für Lerngruppen. Die gewählte Strukturierung hat den Vorteil, dass sie sehr systematisch und didaktisch äußerst sinnvoll ist. Wenn man auf diese Strukturierung eingeht kommt man sehr gut damit zurecht. Wenn man bestimmte Inhalte oder etwas auf die Schnelle Nachschlagen will, kann man das Inhaltsverzeichnis nach Diagnosen nutzen. Doch man hat den Nachteil, dass man suchen muss und nicht alle Informationen zu einem bestimmten Themenkomplex „auf einem Fleck“ findet. Dazu müsste man dann eher auf ein Lehrbuch als auf eine Fallbuch zurückgreifen.

Inhalt:

Inhaltlich deckt dieses Fallbuch umfassend die wichtigsten Fallsituationen aus den auf dem Cover genannten Fachbereichen ab. Bestimmtes medizinisches Grundwissen ist vorausgesetzt. Durch aktives Mitdenken und interaktives Ausfüllen der Fragekästchen wird man zum Handeln angeregt. Dadurch vermittelt das Buch systematisches und breites Denken in verschiedenen Krankheitssituationen. Die überraschend ausführlichen Beschreibungen unterstützen das Verständnis und verhindern stupides Auswendiglernen. Der klinische Bezug fördert ebenfalls das Verständnis und weckt außerdem in besonderem Maße Interesse an dem Stoff und daran, das Gelernte praktische umzusetzen.

Abbildungen und Illustrationen:

Die Abbildungen im Fallteil sind meist Fotos von bildgebenden Verfahren. Leider finde ich diese manchmal etwas klein. Jedoch kann man immer erkennen, was zu sehen sein soll. Die im Antwortenteil sind meist aus dem Prometheus Lernatlas der Anatomie oder aus anderen Thiemebüchern. Die Abbildungen sind übersichtlich, sinnvoll beschriftet und in dieser Form sehr gut. Ergänzt werden die Abbildungen durch Skizzen und Schemata, Fotos, Graphen und Tabellen, die die Systematik der jeweiligen Struktur oder des Verfahrens erklären.

Fazit:

Dieses Fallbuch vereint tatsächlich ein Fallbuch mit einem Lehrbuch, wobei der Lehrbuch-Anteil den größeren Umfang hat. Die Abbildungen sind sehr hilfreich und absolut übersichtlich, doch an einigen Stellen fehlen noch Erklärungen, die ein tieferes Verständnis möglich machen. Auch ist die Struktur nicht für jeden Studenten sinnvoll, da man Mühe mit Blättern und Suchen hat. Dieses Fallbuch gibt einen guten und detaillierten Überblick über die verschiedensten Situationen, in denen man einen Patienten auffinden und behandeln kann. Vom ersten Eindruck, über Anamnese, klinisch körperliche Untersuchung und invasive Maßnahmen ist hier ein breites Spektrum der ärztlichen Tätigkeit am Patienten erklärt und abgedeckt. Die aktive Arbeit am Patientenfall hilft beim Verständnis auch von komplexen oder bei Studenten unbeliebten Themen. Die Abbildungen machen in vielen Fällen ein gutes Verständnis möglich und helfen dabei die Behandlung später auch einmal selbst so durchzuführen. Generell merkt man, dass die Autoren den Studenten das Lernen möglichst einfach machen wollen und sie zum praktischen Teil in der klinischen Anwendung hinbringen wollen.

Auf einen Blick (Schulnote 1-6)
Formaler Aufbau                 2
Didaktik                                 2
Inhalt                                     2
Relevanz fürs Studium      3
Layout insgesamt                1
Abbildungen                        1
Graphiken/Tabellen           1
Preis/Leistung                     2

Zielgruppe: Studenten in der Klinik, PJler und Assistenzärzte
Fazit: Note 2

Arbeitsmedizin

 

Augenheilkunde

 

Chirurgie

 

Dermatologie

 

Doktorarbeit

 

Embryologie

 

Geriatrie

 

Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin

 

Gynäkologie

MEX Gynäkologie

Verlag: Elsevier
Autoren: Kuschel, Bettina (Herausgeber); Lewitz, Dorothea (Herausgeber); Fahmüller, Yvonne (Autor); Wachner, Sophia (Autor)
Erscheinungsdatum: 05/2019, 1. Auflage
ISBN: 9783437418617
Preis: 35,00€

Auf den ersten Blick:

Beim Aufschlagen spricht das MEX Gynäkologie durch sein nettes Layout an. Man findet sich aufgrund der sinnvollen Unterteilung gleich zurecht und kann sofort anfangen zu lesen.

Aufbau und Layout:

Das MEX ist didaktisch klar strukturiert und enthält neben den fachlichen Inhalten auch einen Teil mit Tipps zur mündlichen Prüfung. Der Text wird durch farblich akzentuierte Kästen sinnvollerweise immer wieder unterbrochen. Insgesamt ein sehr ansprechendes Layout.

Inhalt:

Schritt für Schritt werden zunächst die wichtigsten Leitsymptome dargestellt, dann die wichtigsten klinischen Fälle und Fragen besprochen. Meiner Meinung nach ist dieser Teil mit den klinischen Fragen und Fällen, der der das MEX am stärksten von anderen Lehrbüchern positiv abgrenzt. Man kann sich von der Anamnese über die Untersuchung bis zur Diagnostik alles selbst erarbeiten und wird anhand von Schlüsselfragen durch den Fall geleitet. Hierbei steht das richtige Vorgehen gleich auf der Seite, sodass man sich lästiges Blättern spart. Anschließend werden die wichtigsten Fakten zu dem jeweiligen Fall noch einmal wiederholt, sodass man am Ende der Lektüre die wichtigen Themen von Gynäkologie und Geburtshilfe gelernt hat.

Abbildungen und Illustrationen:

Die Abbildungen sind sehr farbenfroh, aber trotzdem übersichtlich. Besonders hilfreich finde ich die bunten Kästen, zum Beispiel „Merke“ oder „Für Einserkandidaten“. Ansonsten sind die Abbildungen gut strukturiert und beschriftet und unterstützen das Verständnis der Lektüre.

Fazit:

Das MEX ist gedacht für die Vorbereitung zum dritten STEX, aber auch innerhalb des Studiums zum Lernen nützlich. Etwas Grundwissen in der Gynäkologie sollte man sich allerdings vorher schon anderweitig aneignen, denke ich. Durch den Aufbau wird man zum Mitdenken angeregt und saugt nicht einfach passiv alles in sich auf. Die Fakten werden also mit Patientenfällen verknüpft und in einen Kontext gebracht, was beim Merken immens hilft! Dementsprechend kann ich das Lernen mit dem MEX nur empfehlen!

Auf einen Blick (Schulnote 1-6)
Formaler Aufbau                 2
Didaktik                                 1
Inhalt                                     2
Relevanz fürs Studium      2
Layout insgesamt                1
Abbildungen                        2
Graphiken/Tabellen           2
Preis/Leistung                     2

Zielgruppe: Studenten im PJ, kurz vor dem 3.Stex. Eignet sich aber auch für das Lernen im Semester.
Fazit: Note 2

HNO

 

Humangenetik

 

Infektiologie

 

Innere Medizin

EKG endlich verständlich

Verlag: Elsevier
Autoren: Ohly, Albrecht; Kiening, Marion
Erscheinungsdatum: 10/2018, 3. Auflage
ISBN: 9783437414152
Preis: 33,00€

Auf den ersten Blick:

Schlankes Buch im Taschenbuchformat, hat als Extra ein gängiges EKG-Lineal dabei.

Aufbau und Layout:

Der Aufbau des Buchs gleicht dem intelligenten Aufbau aller Lehrbücher des Elsevier Verlags. Farbige Kästen fassen ordentlich zusammen was im vorangegangen Abschnitt wichtig war und geben Ausblick auf die klinische Relevanz. Besonders Hilfreich für schnelles Auswendiglernen sind die gelben „Merke“-Kästchen. Durch kurzgehaltene Kapitel erschlägt einen die Wissensmasse keinesfalls, sondern motiviert zu einer ordentlichen Lernstruktur, anhand der gut abgegrenzten Abschnitte. Ein Register am Ende des Buches ermöglicht das schnelle Nachschlagen.

Inhalt:

Das Buch beinhaltet die Grundlagen der Physiologie, sowie die gängige EKG-Diagnostik. Es ist hier jedoch eher kurz gefasst und setzt Physiologiekenntnisse aus der Vorklinik voraus. Im Anschluss folgt die Pathologie, welche gut strukturiert zusammengefasst wird. Hier gibt es genügend Beispielbilder, welche meiner Meinung nach essentiell für das klinische Wiedererkennen sind. Das letzte Kapitel gibt eine gute Zusammenfassung und hat viele Übungen zur klinischen EKG-Interpretation. Die Lösungen werden schlüssig in einem Kapitel am Schluss gegeben.

Abbildungen und Illustrationen:

Das Lehr- und Übungsbuch ist wie oben bereits erwähnt sehr ordentlich aufgebaut. Das System der Kapitel und Merke-, Zusammenfassungs-, und Klinikkästchen ist einfach zu begreifen und ermöglicht ein schnelles Herausfiltern. Die Abbildungen sind auf dem aktuellsten Stand und absolut ausreichend. Meist werden sie im Fließtext bereits erwähnt und tauchen auf derselben Seite dann gekennzeichnet durch eine Nummer auf. Der Übungsteil besteht logischerweise aus EKGs, welche vom Lernenden interpretiert werden sollen, da die Lösungen allerdings im Kapitel hintendran sind, ist hier einiges Blättern und Suchen notwendig.

Fazit:

Inhaltlich eher kurzgehaltenes Werk, welches Grundkenntnisse aus dem Fach Physiologie voraussetzt. Dennoch sehr gute Zusammenfassung der klinisch relevanten EKG-Diagnostik und Pathologie. Das Layout besticht vor allem durch die ordentlich gekennzeichneten Info-Kästen. Durch den Übungsteil am Schluss denke ich, dass sich dieses Buch vor allem für Studenten des klinischen Studienabschnittes eignet und dort eine gute Vorbereitung auf das PJ-Tertial „Innere Medizin“ oder etwaige Famulaturen sein kann.

Auf einen Blick (Schulnote 1-6)
Formaler Aufbau                 1
Didaktik                                 1
Inhalt                                     2-3
Relevanz fürs Studium      2
Layout insgesamt                1
Abbildungen                        1
Graphiken/Tabellen            1
Preis/Leistung                     2

Zielgruppe: Studierende der Medizin, Klinik, Praktisches Jahr
Fazit: Note 2

Kinder- und Jugendmedizin

Duale Reihe: Pädiatrie

Verlag: Thieme
Erscheinungsdatum: 2018, 5. Auflage
ISBN: 9783132411531
Preis: 69,99€

Auf den ersten Blick:

Wie alle Bände der Dualen Reihe ist auch das Pädiatrie Lehrbuch sehr umfangreich und auf den ersten Blick vielleicht abschreckend. Beim Aufschlagen sieht man aber auf den ersten Blick, dass der Text gut strukturiert und in kurze Abschnitte unterteilt ist.

Aufbau und Layout:

Die Duale Reihe Pädiatrie ist in dem klassischen Duale-Reihe-Format gehalten, sodass in der Randspalte die wichtigsten Informationen wie in einem Kurzlehrbuch aufgeführt sind. Dadurch kann man beim späteren Wiederholen das Gelernte schnell und einfach rekapitulieren. Der Fließtext ist immer wieder unterbrochen durch bunte Kästen zu klinischen Fallbeispielen, Tabellen oder Merkkästen. Insgesamt überwiegt der Fließtext. Durch die übersichtliche Gliederung und die ansprechende Gestaltung findet man sich sehr schnell zurecht.

Inhalt:

In diesem Lehrbuch werden alle wichtigen Themen der Pädiatrie ausführlich und inhaltlich stimmig erklärt. Man kann in den meisten Kapiteln dem Gedankengang des Verfassers sehr gut folgen und versteht so die behandelten Themen sehr gut. Da viele Themen von unterschiedlichen Autoren verfasst wurden, variiert es allerdings von Kapitel zu Kapitel, wie gut nachvollziehbar die Krankheitsbilder dargestellt werden. Dies ist sicherlich aber auch vom Lerntyp abhängig. Im Großen und Ganzen kann man aber alle behandelten Themen sehr gut verstehen. Die Krankheitsbilder werden sehr ausführlich besprochen, sodass der Inhalt sicherlich über die Grundlagen hinaus geht. Ich habe die Duale Reihe deshalb eher als Ergänzungs- und Nachschlagewerk benutzt. Wenn man aber etwas nachschauen oder genauer verstehen will, ist die Duale Reihe Pädiatrie sicherlich dafür geeignet.

Fazit:

Die Duale Reihe ist sehr umfangreich und als Ergänzung und zum Nachschalgen sehr gut geeignet. Es werden alle wichtigen Themen der Pädiatrie verständlich und ausführlich erklärt, sodass das Lehrbuch für ein tieferes Verständnis sehr nützlich ist. Dementsprechend eignet sich die Duale Reihe, meiner Meinung nach, vor allem für pädiatrisch interessierte Studierende. Als ersten Eindruck oder Überblick ist sie wahrscheinlich zu ausführlich.

Auf einen Blick (Schulnote 1-6)
Formaler Aufbau                 2
Didaktik                                 2
Inhalt                                     1
Relevanz fürs Studium      2
Layout insgesamt                1
Abbildungen                        3
Graphiken/Tabellen            1
Preis/Leistung                     2
Fazit: Note 2
Zielgruppe: Studierende der Medizin, Klinik, Praktisches Jahr

 

Klinische Chemie

Taschenatlas Hämatologie

Verlag: Thieme
Herausgeber: Torsten Haferlach, Marianne Engels, Heinz Diem
Erscheinungsdatum: 2019, 7. Auflage
ISBN: 9783132408296
Preis: 49,99€

Auf den ersten Blick:

Man hält einen Taschenatlas in der Hand, welcher aufgrund des Umfangs aber durchaus den Eindruck vermittelt, alle wichtigen Informationen zu dem Thema zu enthalten. Die vielen histologischen Bilder in guter Qualität vermitteln einen guten Eindruck.

Aufbau und Layout:

Der Taschenatlas gliedert sich didaktisch sinnvoll in fünf große Kapitel. Begonnen wird mit ‘Physiologie und Pathophysiologie der Blutzellen – Methoden und Untersuchungstechniken’ . Hier geht es primär um Untersuchungstechniken und Normwerte. Am Ende des Kapitels findet man einen ‘Diagnostischen Stufenplan’ , welcher in der Praxis sicherlich sehr hilfreich als Leitfaden sein kann. Das 2. Kapitel ‘Normale Zellen des peripheren Blutes und der Blutbildenden Organe’ gibt einen ausführlichen Überblick über das gesamte Blutbild mit allen Vorstufen der jeweiligen Zellreihen. Zu jeder Zellreihe sind sehr viele Bilder vorhanden und es wird auch immer die diagnostische Bedeutung erläutert. Die nächsten zwei Kapitel ‘Störung der weißen Zellreihe’ und ‘Störung der Erythrocyten und Thrombocyten’ beschäftigen sich nun ausführlich mit der Pathologie dieser Reihen. Das letzte Kapitel ‘Zytologie von Körperhöhlenergüssen, Liquor und Lymphknoten’ ist eine gute Ergänzung, auch wenn es auf den ersten Blick nicht direkt etwas mit Hämatologie zu tun hat. Das Layout entspricht dem klassischen Thieme-Layout. Die Schrift ist gut lesbar, Überschriften sind klar abgegrenzt. Extra Informationsboxen sind entsprechend farblich gekennzeichnet, was alles sehr übersichtlich erscheinen lässt.

Inhalt:

Der Taschenatlas Hämatologie enthält inhaltlich alles, was man erwartet. Angefangen mit den Grundlagen der Blutzellen in der Theorie und auch der praktischen Beschreibung von Probengewinnung jeglicher Art liefert er eine gute Basis. Sämtliche Diagnostikmethoden werden erläutert und auch deren Relevanz aufgezeigt. Durch das ergänzende Bildmaterial und übersichtliche Tabellen bekommt man einen sehr guten Eindruck, wie ein gesundes und auch ein pathologisches Blutbild aussieht. Den größten Teil stellen natürlich die Pathologien dar, die sehr ausführlich aufgeführt sind. Auch hier wurden viele Bilder verarbeitet, alle aktuellen WHO Klassifikationen sind vorhanden. Es geht allerdings tatsächlich ausschließlich um die Veränderungen im Blutbild, weitere Informationen zu den Krankheitsbildern wie Symptome oder Therapieansätze findet man nicht. Es ist eben kein Lehrbuch sondern ein Nachschlagewerk, um die Veränderung der Blutzellen zu einem Krankheitsbild kompakt und mit gutem Bildmaterial nachschauen zu können.

Abbildungen und Illustrationen:

Ich denke die Abbildungen (besonders die histologischen der Blutzellen) sind das Aushängeschild des Taschenatlas. Man findet zu den meisten Krankheiten mehrere charakteristische Bilder mit ausreichender Erklärung. Die Bilder sind von überzeugender Qualität und sonst schwer zu finden. Auch die Tabellen sind eine gute Ergänzung zum Text und sehr übersichtlich.

Fazit:

Der Taschenatlas Hämatologie ist natürlich kein Lehrbuch, welches man im Studium dringend brauchen würde. Allerdings bietet er gerade wegen der guten Bilder eine Möglichkeit, sich die verschiedenen Blutzellen und Pathologien einzuprägen und kompakt nachschlagen zu können. Ich denke in der Praxis ist er sehr brauchbar, da er von Untersuchungsmethoden und Vorgehen bis zur endgültigen Diagnose inklusive WHO Kriterien alles enthält, aber auch nicht mit Informationen erschlägt. Zusätzlich hat man automatisch eine Online-Version zur Verfügung, wodurch man noch schneller etwas nachschlagen kann. Zum Lernen ist er also weniger geeignet, für die Praxis dafür umso mehr. Allerdings finde ich ihn für 49,99€ relativ teuer.

Auf einen Blick (Schulnote 1-6)
Formaler Aufbau                 2
Didaktik                                 2
Inhalt                                     2
Relevanz fürs Studium      4
Layout insgesamt                1
Abbildungen                        1
Graphiken/Tabellen            1
Preis/Leistung                     3
Fazit: Note 2
Zielgruppe: Mediziner in der Praxis

Medizinische Statistik

 

Mikrobiologie

 

Neurologie

MEX Neurologie

Verlag: Elsevier
Autoren: Bender, Andreas (Herausgeber); Dimitriadis, Konstantin (Autor); Rémi, Jan (Autor)
Erscheinungsdatum: 01/2018, 1. Auflage
ISBN: 9783437411830
Preis: 35,00€

Auf den ersten Blick:

„Bestens gewappnet, um Deinen Prüfern Rede und Antwort zu stehen!“ Dies ist das Ziel der MEX- Das Mündliche Examen Reihe des Elsevier Verlags. „Enorm effizient und ohne unnötigen Ballast“ verspricht das Buch auf „die letzte Hürde vor Deinem Abschluss“ vorzubereiten. Große Worte, aber tatsächlich gelingt es den Autoren die wichtigsten Themen der Neurologie mit vielen praktischen Tipps prüfungsorientiert darzustellen.

Aufbau und Layout:

5 Kapitel, 242 Seiten Wissen- soweit die harten Fakten. Zahlreiche farblich hervorgehobene Boxen („Merke“, „Tipp“, „Plus“ oder „Für den Einserkandidaten“) machen die Lektüre abwechslungsreich und erleichtern die Fokussierung auf das Wichtigste. Besonders hilfreich sind die Hinweise auf häufige Fehler oder technische Ungenauigkeiten. Die zahlreichen Abbildungen und Tabellen sind didaktisch sehr gut aufgebaut und ergänzen den leicht geschriebenen Text. Da es noch die 1. Auflage ist finden sich hin und wieder Rechtschreibfehler, die das Verständnis aber nicht beeinträchtigen.

Inhalt:

Los geht’s im 1. Kapitel mit Fakten und Ratschlägen zur Vorbereitung und dem Prüfungsablauf. Die Autoren, allesamt Staatsexamensprüfer, plaudern aus dem Nähkästchen, sensibilisieren für No-Gos und berichten aus ihrer Perspektive. Kapitel 2 beschreibt Klinische Untersuchung, Diagnostik und Differenzialdiagnose. In Kapitel 3 werden Leitsymptome und in Ablaufschemata dargestellt, was sich besonders gut zum Wiederholen eignet. Die Schemata sind gut gemacht und beinhalten auch nochmal Diagnostik und Therapie. In Kapitel 4 werden Fallbeispiele mit dazugehörigen Prüfungsfragen beantwortet. Kapitel 5 vermittelt mit den „wichtigsten Fragen der Neurologie“ nochmal neurologisches Wissen. Abgerundet wird das Ganze von einem Bilderquiz mit CT- und MRT-Bildern. Das „Frage-Antwort-Prinzip“ erlaubt ein schnelles und prüfungsorientiertes Lernen.

Abbildungen und Illustrationen:

Bunt, aber dennoch klar und übersichtlich führt das Buch durch die wichtigsten Themen der Neurologie. Die verwendeten Zeichnungen, CT- und MRT-Bilder beschränken sich auf das Wesentliche und erleichtern das Verständnis.

Fazit:

Von meiner Seite eine klare Kaufempfehlung! Das Buch ist didaktisch gut aufgebaut und bietet mit den vielen Fällen, Beispielsfragen und Tipps eine effektive Vorbereitung auf die mündliche Prüfung. Die Autoren setzen klare Schwerpunkte und trennen Basics von Wissen für „Neurologische Experten und richtige Durchblicker“. Idealerweise hat man schon während des Tertials einen Blick in das Buch geworfen. Denn trotz des guten Konzepts wird man zum Durcharbeiten etwas Zeit benötigen- vor allem wenn man die Fragen wirklich selbst durchdenken möchte.

Auf einen Blick (Schulnote 1-6)
Formaler Aufbau                 2
Didaktik                                 1
Inhalt                                     2
Relevanz fürs Studium      2
Layout insgesamt                1
Abbildungen                        1
Graphiken/Tabellen          1
Preis/Leistung                    2

Zielgruppe: Studenten im PJ und kurz vor dem 3.Stex. Eignet sich aber auch für das Lernen im Semester 😊
Fazit: Note 2

Notfallmedizin

 

Orthopädie und Unfallchirurgie

 

Palliativmedizin

 

Pathologie

 

Pharmakologie und Toxikologie

Titel: Meditricks: Antibiotika – Verstehen. Merken. (Januar 2019)

Autor: Meditricks; Paul von Poellnitz, Preis: 22,35 € inkl. Versand

ISBN: 978-3-946486-08-4

Auf einen Blick Schulnote (1-6):

  • Erster Eindruck: 2
  • Formaler Aufbau: 2-
  • Didaktik: 1
  • Inhalt: 2+
  • Relevanz fürs Studium: 1
  • Layout insgesamt: 2
  • Abbildungen: 1
  • Grafiken /Tabellen: 1
  • Preis-Leistung: 2-
  • Zielgruppe: Unserer Meinung nach eignet sich das Buch vor allem für den ersten Kontakt mit pharmazeutischer Lehre und Antibiotika sowie zum Auffrischen von Wissen im gesamtem Verlauf des Studiums.
Mehr Information

Auf den ersten Blick:

Wirkt die 2. korrigierte Auflage (mittlerweile gibt es bereits die 3. Auflage) handlich, kompakt und ansprechend. Der Titel „Antibiotika – Verstehen. Merken.“ in der Zusammenschau mit dem Titelbild aus zwei Bakterien in einer Manege macht neugierig – gerade auch, weil das Buch nicht wie ein klassisches Fachbuch aussieht. Direkt auf den ersten Seiten taucht man in das Medilearn-Universum ein und findet durch gut strukturierte Übersichten wie die Antibiotika Mindmap oder grampositive und –negative Erregerspektren einen guten Einstieg in das Thema.

Aufbau und Layout:

Auf einen Blick:

  • 104 seitiges Buch im Din A5-Format
  • 23 Antibiotikaklassen
  • über 100 farbige Illustrationen, Zusammenfassungen, Mindmaps, Übersichtstabellen zu Wirkspektren

Das Buch stellt strukturiert und in sinnvoller Reihenfolge alle relevanten Antibiotikaklassen samt Untergruppen vor. Dabei werden zunächst für jedes Antibiotikum in einem Steckbrief Informationen wie Wirkmechanismus, Wirkspektrum, Substanzen samt Wirkstoffname, sowie Nebenwirkungen, Wechselwirkungen, Indikation und Kontraindikation – ähnlich einer DIN A5 Karteikarte – aufgelistet. Diese Angaben sind direkt im Anschluss kreativ in Form von Comics oder kompakt auf der folgenden Seite als Illustration verarbeitet.

Inhalt:

Inhalt des Buches sind folgende Antibiotika: Penicilline, Cephalosporine, Carbapeneme, Monobactame, Glykopeptide, Fosfomycin, Aminoglykoside, Makrolide, Lincosamide, Tetrazykline, Tigecyclin, Fluorchinolone, Cotrimoxazol, Metronidazol, Nitrofurantoin, Fusidinsäure, Linezolid, Chloramphenicol, Chloroquin und die Tuberkulostatika: Pyrazinamid, Rifampicin, Ethambutol, Isoniazid

Darüber hinaus wird auch auf besondere Umstände und Aspekte eingegangen:

  • Vorstellung Problemkeime wie z. B. Pseudomonaden, Legionellen samt Risiken, Behandlungsmöglichkeiten, etc.
  • Tuberkulostatika und Tuberkulose-Therapie
  • Antibiotika-Therapie in der Schwangerschaft
  • Schlüsselbegriffe wie Fototoxizität, Red Man Syndrom, etc. (besonders für die mündliche Pharmakologie-Prüfung hilfreich)

Besonders hervorzuheben: Die Option „Vorlesen lassen“, bei der die Merkbilder wie in den Meditricks-Videos vorgestellt und erläutert werden – allerdings benötigt man hierzu einen eigenen Account auf der medilearn-Website und erhält die Möglichkeit nicht direkt beim Kauf des Buches dazu.

Abbildungen und Illustration:

Da Meditricks Illustrationen als Hauptmedium der Wissensvermittlung nutzt, liegt auch für uns ein besonderes Augenmerk darauf:

Für „Meditricks“-Neulinge lohnt es sich, vor dem ersten Lesen evtl. eines ihrer Beispielvideos auf www.meditricks.de oder Youtube anzusehen, um eine Vorstellung von der Technik hinter den Merkbildern zu bekommen.

Das komplette Buch ist in Farbe gedruckt. Jedem  Antibiotikum ist eine eigene Geschichte oder ein eigenes Merkbild gewidmet.

Die Lehr- und Lerninhalte aus dem ergänzenden Text sind dabei spielerisch und gleichzeitig wissenschaftlich fundiert aufbereitet und erlauben einen neuen Zugang zu der Thematik „Antibiotika“.

Durch die Dichte der Informationen in einem Bild ist es ratsam, das Buch kontinuierlich und parallel zum Pharmakologie-Kurs während des Semesters zu lesen, da nicht alle Bilder an einem Tag auswendig gelernt werden können. Dafür bleiben die Informationen durch die Merkbilder aber umso langfristiger im Kopf.

Fazit:

Durch die Verbindung aus textbasiertem Lerninhalt und dessen Umsetzung in Form von Merkbildern fällt es im Verlauf des Lernprozesses und beim Wiederholen der einzelnen Substanzklassen leichter, die Informationen direkt mit den Merkbildern zu verknüpfen und zu erinnern.

Diese alternative, kreative Lernmethode mit ihren eingängigen Merkhilfen und Eselsbrücken ist eine optimale Ergänzung zu klassischen Lehrbüchern oder Skripten und besonders für visuelle und auditive Lerntypen ein Gewinn.

Erhältlich ist das Buch in gut sortierten Fachbuchgeschäften sowie über Meditricks direkt unter https://www.meditricks.de/amember/cart für 22,35 € inkl. Versand

 

Psychiatrie

 

Radiologie und Nuklearmedizin

 

Rechtsmedizin

 

Sonstiges

 

Urologie

Praktisches Jahr

 

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