Newsletter Mai & Juni 2021

Hallo Ihr Lieben,
hier erwartet euch der Newsletter Mai/Juni mit Neuigkeiten zu aktuellen Projekten, Stipendien, Weiterbildungen etc.
Hier der Inhalt des Newsletters in aller Kürze:
Veranstaltungen und Weiterbildungen
1. Einladung des Hamburger Gesprächskreis Dialektik & Materialismus
2. Main.Landarzt – Famulaturprogramm 2021 im Landkreis Miltenberg
3. 13. Deutscher Suchtkongress (DSK)
4. Online-Seminar Homöopathie Fr. 18.-20. Juni 2021 (siehe Flyer)
5. Online-Workshop für Studierende und Promovierende „Unconscious Bias – Zum Umgang mit
unbewusster Diskriminierung“ (siehe Flyer)
Stellenangebote/Stipendien
6. Stellenausschreibung Krebsregister (siehe Flyer)
7. Care Concept Stipendien (siehe Flyer)
8. Landarzt-Stipendium Neckar-Odenwald-Kreis Bewerbungsfrist verlängert bis 09.07.21 (siehe
Flyer)
9. Stellenanzeige Rotkreuzklinik Lindenberg – Assistenzarzt (m/w/d) Chirurgie (siehe Flyer)
Sonstiges
10. CAMPUS-Tüte ist wieder da!
11. PraepApp
12. Vortragsreihe aus der Psychologie
13. Vorstellung der neuen Wissenschafts- Gesellschaft für Humanismus & Frieden: die Rapoport-
Gesellschaft e.V
14. Landarzt oder Landärztin werden (weitere Infos siehe Flyer)
15. Studienteilnehmer für EEG-TMS Studie gesucht (siehe Flyer)
16. Studie zur Wahrnehmung von Lebensereignissen (WaLe-Studie) (siehe Flyer)
17. DynaMORE Studie (siehe Flyer)
 
1. Einladung des Hamburger Gesprächskreis Dialektik & Materialismus
Dimensionen des Naturbegriffs in der Philosophie von Karl Marx Wir bitten um Anmeldung: post@akdiamat.de
Ohne materialistisches Orientierungswissen, ohne Theoriewissen- keine Mensch- Natur – Praxis
In diesem Freitag- Zoom- Seminar (25.06.) wird anhand der Dimensionen des Naturbegriffs die Grundstruktur des philosophischen Denkens von Marx expliziert. Dabei kommen sowohl die anthropologischen Grundlagen als auch die philosophischen Aspekte seiner Kritik der
Politischen Ökonomie zum Vorschein. Die Spur des Naturbegriffs erschließt Kontinuitäten und Brüche im Denken von Karl Marx; zugleich erlaubt sie eine Standortbestimmung seiner Kapitalismuskritik im Kontext der ökologischen Ethik.
Michael Quante ist Professor für Philosophie und Prorektor an der Universität Münster. U.a. ist er Mit-Herausgeber der Hegel-Studien und Vorsitzender des Vorstandes der Internat. Marx- Engels Stiftung (verantwortlich für die Herausgabe der MEGA). Er hat Karl Marx ́ Ökonomisch-philosophische Manuskripte mit einem ausführlichen Kommentar und den ersten Band vom „Kapital“ mit Einleitung und Kommentar neu herausgegeben:
– Karl Marx. Ökonomisch-philosophische Manuskripte. Kommentar von Michael Quante. Suhrkamp Studienbibliothek 15, 3. Auflage, Frankfurt am Main 2018.
– Karl Marx. Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie, Erster Band. Mit einer Einleitung und einem Kommentar herausgegeben von Michael Quante. Felix Meiner Verlag Hamburg 2019 (Taschenbuchausgabe 2021).
Wir bitten um Anmeldung: post@akdiamat.de
Die Seminare finden per ZOOM als Video- Seminar von 17:30 bis 19:45 Uhr statt.
Bestelle deinen Zugangs- Code bei post@akdiamat.de Registriere dich im Forum: http://akdiamat.xobor.de
Anmeldung:post@akdiamat.de
Weitere Informationen zum Akdiamat
Sie finden Informationen zum akdiamat unter http://akdiamat.xobor.de/ Eine webseite :https://www.akdiamat.de
Die Rapoport- Gesellschaft : https://www.rapoport-gesellschaft.org
 
2. Main.Landarzt – Famulaturprogramm 2021 im Landkreis Miltenberg
Mit unserer Initiative „Main.Landarzt“ bieten wir Medizinstudierenden ein
Aus aktuellem Anlass möchten wir Sie besonders auf unser „Famulaturprogramm – 2021 im
 
3. 13. Deutscher Suchtkongress (DSK)
Mit diesem Call laden wir Sie herzlich ein zum 13. Deutschen Suchtkongress (DSK) vom 13.- 15. September 2021, dieses Mal im Online-Format.
umfassendes
Informations-, Beratungs- und Ausbildungsangebot und die Möglichkeiten u. a. sämtliche
praktische Ausbildungen während des Studiums sowie die anschließende
Facharztweiterbildung im wunderschönen bayerischen Landkreis Miltenberg (zwischen
Frankfurt am Main und Würzburg) absolvieren zu können.
Landkreis Miltenberg“ aufmerksam machen:
Im Zeitraum vom 30.08. – 28.09.21 bieten wir Medizinstudierenden die Möglichkeit, ihre
Hausarzt- oder Klinikfamulatur im Landkreis Miltenberg im Rahmen eines interessanten und
abwechslungsreichen Programms mit kostenlosen medizinischen Seminaren und
Freizeitangeboten abzuleisten.
Hierfür können sich interessierte Medizinstudierende bis einschließlich 04.07.2021 unter
bewerben.
Der diesjährige virtuelle Suchtkongress wird mit einem Schwerpunkt der Suchtforschung und -versorgung insbesondere auf die somatische und psychische Komorbidität von Suchterkrankungen eingehen und die damit verbundenen Konsequenzen für das Versorgungssystem diskutieren. Zudem werden aktuelle gesundheitspolitische Kontroversen, neue Suchterscheinungen und Konsumtrends im Forschungs- und Praxisfeld der Sucht eine wichtige Rolle spielen, z.B. Tabakkontrollpolitik, Internetsüchte, Chemsex, Cannabis-Legalisierung und Suchtmittelkonsum im „Lockdown“, Suchtprobleme im Studium, Frauenrollen, Genderfragen und Diversität.
Kongressprogramm:
• Plenarvorträge der Key Note Speaker
• Wissenschaftliche Symposien (Grundlagen- und Anwendungsforschung)
• Praxissymposien (Versorgungsforschung und Gesundheitspolitik)
• Workshops zu Suchtforschung und Versorgung von Betroffenen mit Suchtproblemen
• „trialogische“ Informationsveranstaltungen
• Meet-the-Experts-Veranstaltungen
• Podiums-Diskussionen
So können Sie den deutschen Suchtkongress aktiv mitgestalten:
Wir möchten Sie, liebe Studierende, herzlich einladen, die Erkenntnisse Ihrer Forschungsarbeiten (Abschlussarbeiten, Forschungspraktika etc.) auf dem diesjährigen Kongress vorzustellen. Dafür haben Sie die Möglichkeit bis zum 15. Juni einen Vortrag oder bis zum 15. Juli einen Posterbeitrag zu suchtrelevanten Themen einzureichen. Alle eingereichten Beiträge werden von der Programmkommission evaluiert und nach definierten Bewertungskriterien (Guidelines) beurteilt.
Welche Vorteile bieten Posterpräsentation/Vortrag bzw. Teilnahme am Deutschen Suchtkongress?
• Karriereboost (Vernetzung, eigene Veröffentlichung, Teilnahmezertifikat)
• Vorstellung Ihrer Forschungsarbeiten in einem wissenschaftlichen Rahmen
• Kontakt zu und Austausch mit renommierten Wissenschaftler:innen
• Möglichkeit zu diskutieren sowie Fragen zu stellen
• Kennenlernen der wissenschaftlichen Arbeit auf Kongressen
• Neuste Erkenntnisse der Suchtforschung erfahren
• Nur 25€ Teilnahmegebühr
Also: Verstecken Sie Ihre Forschungsarbeit nicht in der Schublade! Stellen Sie Ihre Erkenntnisse stattdessen einem breiten Fachpublikum vor!
Jetzt anmelden und Beitrag einreichen
 
4. Online-Seminar Homöopathie Fr. 18.-20. Juni 2021 (siehe Flyer)
 
5. Online-Workshop für Studierende und Promovierende „Unconscious Bias – Zum Umgang mit unbewusster Diskriminierung“ (siehe Flyer)
 
6. Stellenanzeige Krebsregister (siehe Flyer)
 
7. Care Concept Stipendien (siehe Flyer)
 
8. Landarzt-Stipendium Neckar-Odenwald-Kreis Bewerbungsfrist verlängert bis 09.07.21 (siehe Flyer)
 
9. Stellenanzeige Rotkreuzklinik Lindenberg – Assistenzarzt (m/w/d) Chirurgie (siehe Flyer)
 
10. CAMPUS-Tüte ist wieder da!
Wer von euch hat sich auch immer heimlich aus den Vorlesungen geschlichen, wenn es
wieder hieß: DIE CAMPUS-TÜTEN SIND DA! – Na? Schuldig? 😝
Aufgrund der fehlenden Präsenzveranstaltungen kann die CAMPUS-Tüte nicht wie gewohnt
zu uns an Campus kommen. Dafür hat sie das CAMPUS-Tüten-Team allerdings was einfallen
lassen:
Ihr könnt euch eure Tüte jetzt ganz einfach Online bestellen und direkt nach Hause liefern
lassen. Unter folgendem Link könnt ihr eine der beliebten CAMPUS-Tüten ergattern:
Für alle Erstis unter Euch und diejenigen, die die CAMPUS-Tüte noch nicht kennen.
Die CAMPUS-Tüte ist eine Art Ersti-Schultüte für JEDEN Studierenden an der Uni. Sie ist
KOSTENLOS und vollgepackt mit vielen coolen Goodies. Meistens liegen sehr viele Gutscheine
aus der Region bei und sehr viele Produkte zum Testen. Dieses Jahr mit drin ist beispielsweise
folgendes: Bilou Pflegeschaum, Alpro Hafer Barista, Fru Mate, Reeses, Qinao Brainfood – aus
die Höhle der Löwen, Arco Bräu Helles, Melitta Kaffee und vieles mehr. Jede Friends Edition
hat einen Warenwert von ca. 30 Euro.
Ihr kriegt die CAMPUS-Tüten wie immer KOSTENLOS. Lediglich der Versand muss selbst
übernommen werden. Unser Tipp? Bestellt einfach die Friends-Edition, da sind zwei
CAMPUS-Tüten enthalten und ihr könnt euch die Versandkosten teilen.
P.S. Dieses Semester gibt es in dem CAMPUS-Tüten-Shop außerdem viele zusätzliche Studi
Gadgets und andere nützliche Dinge. Einer unserer Favorits? Die Beerpong Schürze 😛
Reinschauen lohnt sich!
 
11. PräpApp
Die PräpApp verbindet die Vorteile eines Fotoatlanten mit den Möglichkeiten digitaler Medien. Aufwändige 360°- Aufnahmen, schematische Zeichnungen und eine konsequente Benennung und Beschreibung der Strukturen macht die PräpApp zum idealen Begleiter in der anatomischen Ausbildung. Unser Ziel ist es, das Anatomielernen für Medizinstudenten zu vereinfachen.
In den letzten Monaten hat sich viel getan. Es wurden viele User Testings durchgeführt, um die Plattform noch zielgruppengerechter zu gestalten. Wir arbeiten fleißig daran, die Zahl der Präparate in der Library sukzessive zu erhöhen, die wichtigsten Strukturen zu identifizieren und zu markieren. Außerdem arbeiten wir kontinuierlich an neuen Zeichnungen und laden neue Präparate hoch.
Nun freuen wir uns, euch unsere neue Version vorstellen zu können und euch einen kostenlosen Zugang zur aktuellen PräpApp Library zu ermöglichen!
PräpApp Library – der 360°-Anatomieatlas im App-Format.: https://praepapp.com
 
12. Vortragsreihe aus der Psychologie
Gewalt und Diskriminierung in der Psychologie?
Gewalt und Diskriminierung sind fester Bestandteil der Psychologie. Während unseres Studiums lernen wir die dunkle Tetrade kennen, beschäftigen uns mit dem Stanford Prison Experiment und reden über Posttraumatische Belastungsstörung. Aber welche Gewalt üben wir Psycholog*innen aus? Können unsere Diagnosen Menschen verletzen? Schaffen wir mit unserer Forschung die Grundlage für Diskriminierung? Schließen wir eventuell Menschen von der psychologischen Versorgung aus?
In einer vom Fachschaftsrat organisierten Vortragsreihe wollen wir verschieden Aspekte von Gewalt und Diskriminierung rund um die Psychologie betrachten. Die Inhalte der Vorträge reichen von grundlegenden Themen wie epistemischer Gewalt bis hin zum Umgang mit Rechtsradikalismus im psychiatrischen Alltag.
Die Vortragsreihe wird über Big Blue Button stattfinden. Um den Link zur Veranstaltung zu erhalten, reicht eine kurze, formlose Mail an jwinnefe@students.uni-mainz.de zur Anmeldung für den jeweiligen Vortrag aus.
 
01.07.2021
Cultural Neuroscience: Kritische Betrachtung eines Trend-Themas in der medizinisch- psychologischen Forschung
Weltweit wird an immer mehr Forschungseinrichtungen dazu geforscht, wie sich „kulturelle“ Phänomene und Erfahrungen, aber auch Mechanismen der Interaktion zwischen Menschen „unterschiedlicher kultureller Hintergründe“ im menschlichen Gehirn mittels bildgebender Verfahren (fMRT, EEG, PET etc.) abbilden lassen. Dieses noch relativ neue Forschungsgebiet der „Cultural Neurosciences“ kommt auch in Deutschland seit ein paar Jahren immer mehr in Mode. Zwei Forschungslinien innerhalb der „Cultural Neurosciences“ können dabei unterschieden werden: Während eine Linie das Ziel verfolgt, vermeintliche „kulturelle Differenzen“ zwischen Menschen auf neuraler Ebene nachzuzeichnen, untersucht die andere Linie „universelle biologische Mechanismen“ im Verhalten gegenüber „fremden Kulturen oder Gruppen“ d.h. „kulturelles Abgrenzungsverhalten“. Beide Stränge von Forschungsarbeiten operieren mit Kulturbegriffen, die weder definiert noch reflektiert oder kontextualisiert werden. Stattdessen wird auf Biologie und Evolution als Bezugsgrößen für „Kultur“ rekurriert. Eine genaue und kritische Betrachtung dieser Forschungsrichtung ist von großer Relevanz, da sie immer mehr an Bedeutung in der medizinisch-psychologischen Neurowissenschaft gewinnt und sich daraus wiederum Konsequenzen für die Gesellschaft ergeben.
Vortragen wird Sören Krach als Teil des https://social-neuroscience-lab.com/ 13.07.2021
Das Präventionsprojekt I Can Change mit Projekttherapeuten Dr. Jonas Kneer aus der Abteilung für Klinische Psychologie und Sexualmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover möchte gerne mit Ihnen über Tatpräventionsarbeit im Kontext von sexualisierter Gewalt sprechen.
Unter dem Titel “Sexualisierte Gewalt – Was können wir tun?” stellen wir Ihnen zunächst das Präventionsprojekt I Can Change und die Möglichkeiten von Täter:innen-fokussierter Präventionsarbeit vor. Anschließend wollen wir gemeinsam mit Ihnen ins Gespräch kommen und über die Möglichkeiten und die Notwendigkeit von Präventionsarbeit diskutieren. Wie kann die Thematik interdisziplinär ohne Tabuisierung in therapeutischen Kontexten besprochen werden? Was gibt es für Schwierigkeiten und Chancen in der Präventionsarbeit? Wie gehen wir mit übergriffigem Verhalten um?
Das Projekt I Can Change – „Prävention sexualisierter Gewalt“ bietet Menschen, die befürchten, ihre sexuellen Impulse nicht mehr kontrollieren zu können, kostenlose und anonyme therapeutische Hilfe. Um langfristig und effektiv zu einer Reduzierung der Opferzahlen beizutragen, ist es aus unserer Sicht unerlässlich, sich bereits im Vorfeld, also präventiv, mit den potentiellen Täter:innen zu befassen. Das bedeutet, Taten zu verhindern bevor sie geschehen. Durch eine offene und in Deutschland bisher einmalige Herangehensweise an diese tabuisierte Thematik mittels Präventionsangeboten, sollen Fälle sexualisierter Gewalt und damit einhergehend lebenslanges Leid verhindert werden. Tatprävention ist unserer Ansicht nach der beste Opferschutz. Jede einzelne verhinderte Tat ist dies wert.
Es wird darüber hinaus noch ein Vortrag zum Umgang mit Menschen mit geistiger Behinderung geben, da ist jedoch der Inhalt noch nicht ausformuliert.
 
13. Vorstellung der neuen Wissenschafts- Gesellschaft für Humanismus & Frieden: die Rapoport- Gesellschaft e.V
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir möchten Ihnen gern die Gründung der “Rapoport-Gesellschaft e.V.” zur Kenntnis geben. Wir möchten Sie als Unterstützer und für die Mitgestaltung der Rapoport- Gesellschaft
gewinnen.
Der im März 2021 als gemeinnützig anerkannte Verein setzt sich zum Ziel, das Leben und Wirken der Eheleute Ingeborg Syllm-Rapoport und Samuel Mitja Rapoport in Erinnerung zu halten, ihren Beitrag zur Entwicklung der Wissenschaft und deren Verantwortung in der Gesellschaft zu erforschen und weiter zu vermitteln.
Die Lebensläufe dieser hervorragenden Ärzte und Wissenschaftler spiegeln auf eindrückliche Weise das 20. Jahrhundert wider. Als Juden mussten sie das faschistische Deutschland und Österreich verlassen und fanden Aufnahme in den USA. Dort entwickelte Mitja Rapoport das erste Verfahren, um Blutkonserven herzustellen, wodurch im zweiten Weltkrieg tausenden amerikanischen Soldaten das Leben gerettet wurde. Dafür wurde er mit einem hohen Nationalpreis der USA geehrt. Nach dem 2. Weltkrieg half er in Japan, die damals oft tödlich verlaufende Ekiri-Krankheit aufzuklären und zu besiegen.
Das politische Engagement der Rapoports als Kommunisten führte jedoch zur Verfolgung durch McCharthy-Ausschuss und begründete ihre Flucht zurück nach Europa. 1952 fanden sie Aufnahme in der jungen DDR. Beide prägten in der DDR mit ihren Forschungsleistungen, ihrem Selbstverständnis als Wissenschaftler, Ärzte und Lehrer und ihrem Bekenntnis zum Sozialismus das akademische Leben. Sie wurden Vorbild und Mentoren für viele Ärzte und brachten eine große Zahl erfolgreicher Schüler hervor.
Ingeborg Rapoport war als Neugeborenenforscherin maßgeblich an der Senkung der Säuglingssterblichkeit beteiligt. 1969 wurde sie an der Charité in Berlin/DDR die Inhaberin des ersten Lehrstuhls für Neonatologie in Europa. Im Mai 2015 wurde Inge Rapoport, damals 102-jährig, erneut weltbekannt, als sie ihre von den Faschisten 1938 verhinderte und nun an der Hamburger Universität nachgeholte Promotion bestand.
Mitja Rapoport leitete von 1952 bis 1978 das wiederaufgebaute Institut für Physiologische Chemie der Humboldt-Universität, in Berlin/DDR. Er wurde als herausragender Biochemiker vor allem auf dem Gebiet der Erforschung der roten Blutzellen international bekannt. Als Mitglied der Akademie der Wissenschaften, forschungsleitender Gremien und medizinisch- wissenschaftlicher Gesellschaften prägte er besonders die Entwicklung der Biowissenschaften in der DDR. Mitja Rapoport war Nationalpreisträger der DDR und war 1982 Gründungsvorsitzender der DDR-Sektion der Internationalen Ärztebewegung gegen den Nuklearkrieg IPPNW. Er wurde 1993 erster Präsident der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin.
Unser Verein will mit seinen Aktivitäten — Veranstaltungen, Publikationen, Forschungen — das Leben und das Werk der Rapoports interessierten Menschen zugänglich machen. Zugleich möchte die wissenschaftliche Gesellschaft im Sinne der Rapoports klärende Beiträge zu den aktuellen gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen, die an in der Wissenschaft arbeitende Menschen gestellt werden, einbringen. Dazu soll auch die Erschließung und Aufarbeitung der vielfältigen, wenig bekannten wissenschaftstheoretischen und philosophischen Arbeiten und des besonderen Beitrags der Rapoports zur praktischen Wissenschaftsentwicklung zu gesellschaftspolitischen Lösungen dienen.
Dadurch möchte die Rapoport-Gesellschaft zur steten Aktualisierung der Frage beitragen, worin die Verantwortung eines Wissenschaftlers oder eines Arztes in der Gesellschaft besteht. Es ist die Überzeugung ihrer Mitglieder, dass die Wissenschaft eines aus der Lebenswirklichkeit begründeten humanistischen Auftrags bedarf; und umgekehrt, der Humanismus eine wissenschaftlich-rationale Praxis zur Schaffung seiner gesellschaftlichen Bedingungen benötigt.
Unser Verein wendet sich an alle interessierten Menschen, besonders aber an junge Wissenschaftler, Ärzte und Studierende, die über ihr fachliche Tätigkeit als meist abhängige Arbeitskraft hinaus denken und sich, um Ihre rationale Sinn stiftende Einbettung in die Gesellschaft mühen wollen.
Wir laden Sie ein, unsere Website zu besuchen: http://www.rapoport-gesellschaft.org Sie können uns auch per Email erreichen: rapoport.gesellschaft@gmail.com
Nehmen Sie Kontakt mit uns auf
Stellen Sie uns Fragen, wollen Sie mehr zu den Zielen der Rapoport- Gesellschaft wissen. Wir heißen Sie herzlich willkommen!
 
14. Landarzt oder Landärztin werden (weitere Infos siehe Flyer)
Kannst Du Dir vorstellen, in Zukunft als Landärztin oder Landarzt zu arbeiten?
„Landarzt sein“ sucht nach Nachfolger:innen und Angestellte für Landarztpraxen in ganz
Deutschland. Du kannst Dich hier für den kostenfreien Matching-Service von „Landarzt sein“ anmelden und angeben, wo, wie und ab wann Du Dir Deinen Start vorstellen kannst.
Dir werden dann unverbindlich und genau auf Dein Profil passende Angebote zugesendet. Mehr Informationen findest Du im Flyer oder auf der Webseite von Landarzt sein. Link:https://www.landarzt-sein.de/matching
 
15. Studienteilnehmer für EEG-TMS Studie gesucht (siehe Flyer)
 
16. Studie zur Wahrnehmung von Lebensereignissen (WaLe-Studie) (siehe Flyer)
 
17. DynaMORE Studie (siehe Flyer)
Hallo liebe Studies,
wir an der Unimedizin suchen momentan dringend männliche Probanden (18-25 Jahre) für unsere internationale DynaMORE Studie, die sich mit dem Thema Resilienz befasst.
Für die Teilnahme ist eure Anwesenheit für 2 Treffen am Neuroimaging Center erforderlich und die regelmäßige Nutzung eines Smartphones und Wristbands über ein paar Monate, welche wir dir bereitstellen.
Als Dankeschön für deine Teilnahme gibt es ~300 EURO von uns!
Haben wir dein Interesse geweckt? Im Anhang findest du unseren Flyer, da gibt es mehr Infos und einen QR-Code, über den du dich bei uns melden kannst.
Wir freuen uns auf dich!
Beste Grüße vom DynaMORE Team
 
So viel von unserer Seite zum aktuellen Newsletter. Wie immer freuen wir uns über Fragen, Kritik, Verbesserungsvorschläge als Kommentar oder Nachricht.
Beste Grüße und eine erfolgreiche Klausurenphase!
Euer Newsletter-Team Laura & Chiara der Fachschaft Medizin Klinik
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